Fruchtfolge im Gemüsebeet planen
Fruchtfolge beschreibt, welche Kulturen nacheinander auf derselben Fläche wachsen. Notiere Pflanzenfamilien und frühere Kulturen. Ein Wechsel nur nach Stark-, Mittel- und Schwachzehrern reicht nicht aus, um Anbaupausen und Krankheiten zu berücksichtigen.
Fruchtfolge-Tabelle: Familie statt nur Nährstoffbedarf
| Familie | Gemüsebeispiele | Für den Folgeplan |
|---|---|---|
| Kreuzblütler | Kohl, Kohlrabi, Radieschen | Ein Wechsel zwischen diesen Arten ist kein Wechsel der Familie. |
| Nachtschattengewächse | Tomate, Kartoffel, Paprika | Auch unterschiedliche Ernteprodukte können derselben Familie angehören. |
| Hülsenfrüchtler | Erbse, Bohne | Vor- und Nachkulturen ebenfalls in der Beetgeschichte erfassen. |
| Doldenblütler | Möhre, Sellerie, Petersilie | Bei der Planung verwandte Kräuter nicht vergessen. |
So setzt du den Plan um
Beetgeschichte aufschreiben
Erfasse, was in den vergangenen Jahren auf jeder Fläche stand, einschließlich kurzer Zwischenkulturen. Fehlende Daten als unbekannt markieren.
Kulturfolge und Jahreswechsel trennen
Eine frühe Kultur und eine Hauptkultur können dasselbe Jahr teilen. Prüfe zusätzlich, ob die Familie bereits im Vorjahr auf der Fläche stand.
Mehrjährig planen und nachführen
Verteile Kulturen auf deine Beete und aktualisiere den Plan nach tatsächlicher Pflanzung und Ernte. Die Gartenakademie zeigt als Beispiel einen fünfjährigen Wechsel; die nötige Pause ist kultur- und situationsabhängig.
Was du beachten solltest
Es gibt keine einzige feste Anbaupause für jedes Gemüse und jede Krankheit. Nährstoffgruppen sind Orientierung; Pflanzenfamilie, Krankheitshistorie, Sorte und Standort bleiben entscheidend.